Electrip von Xhol Caravan

Xhol Caravan

Altena 1969

Cover: »Altena 1969« von »Xhol Caravan«
1969
Altena 1969 wurde erst Jahrzehnte nach dem denkwürdigen Konzert von Xhol Caravan in Altena veröffentlicht. Wir hören u.a. eine abgefahrene Version von John Coltranes Olé sowie eine eigenwillige Interpretation des Horace Silver Liedes Psychedelic Sally. Der absolute Höhepunkt stellt aber die fast 57-minütige Freedom Opera dar. Auf Altena 1969 ist übrigens noch James Rhodes zu hören, der Sänger aus Soul Caravan Zeiten. Wer jazzbetonten Krautrock mag, kommt an diesem wunderbaren Live Album nicht vorbei.

Electrip

Cover: »Electrip« von »Xhol Caravan«
1969
Eine der besten progressiven Jazzrock Gruppen der Krautrock-Ära war Xhol Caravan mit dem typischen Sound der beiden elektrischen Saxophone von Tim Belbe und Hansi Fischer. Ihr Erstling Electrip gehört unbedingt in die Sammlung des ambitionierten MusikfreundsIn.

Xhol

Altena 1970

Cover: »Altena 1970« von »Xhol«
1970
Auch Altena 1970 wurde erst Jahrzehnte nach dem Konzert veröffentlicht. Xhol Caravan taufte sich nach Xhol um und minimierte sich zum Quintett. Kein Sänger mehr und der Gitarrist Werner Funk ist auch nicht mehr dabei. Dafür bekam der Organist Öcki Brevern mehr Spielraum für seine Tasten. Auch viel Flöte von Hansi Fischer ist auf den drei Stücken zu hören, wobei zwei davon über 35 Minuten gehen. Äußerst spaciger Krautrock mit sehr viel Jazz.

Hau-RUK

Cover: »Hau-RUK« von »Xhol«
1970
Hansi Fischer ist auf dem Originalalbum Hau-RUK nicht mehr dabei. Auf der Garden Of Delights CD hören wir ihn aber auf dem Bonus-Lied. Der verbliebende Saxophonist Tim Belbe kreiert mit seinem Sax und dem Wah-Wah auch allein einen tollen Klang. Den können wir auf einem spacigen und auf einem Blues-Stück bewundern, wobei das Blues-Teil wohl nichts für Blues-Puristen ist. Xhol befinden sich auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und liefern wieder ein Glanzstück des Krautrocks ab.

Motherfuckers GMBH & Co KG

Cover: »Motherfuckers GMBH & Co KG« von »Xhol«
1971
Motherfuckers GMBH & Co KG fällt gegenüber den Vorgängerplatten doch erheblich ab. Bei Xhol machten sich Auflösungserscheinungen bemerkbar. Ein Glanzstück auf dem Album ist die Xhol-typische Coverversion von Love Potion 25. Die meisten anderen Stücke auf Motherfuckers GMBH & Co KG sind ziemlich kosmisch / meditativ gehalten.