Gila von Gila

Genrich, Ax

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The Best Of (Highdelberg)

Cover: »The Best Of (Highdelberg)« von »Genrich, Ax«
1971 - 1996
Ax Genrich war der erste Gitarrist von Guru Guru. Auf dem CD-Sampler The Best Of ist sein komplettes erstes Album Highdelberg von 1975 enthalten. Allerdings entspricht die Reihenfolge der Lieder nicht der auf LP. Highdelberg gab es meines Wissens nur als LP. Desweiteren enthält The Best Of eine Live-Aufnahme und eine Extra-Aufnahme für den Beat-Club, beides von Guru Guru (an der Gitarre natürlich Ax) und Stücke aus anderen Soloalben, die extrem gut Ax Genrich: Cover von «Highdelberg» rüberkommen. An Highdelberg wirkte folgende illustre Krautrockerschar mit:

  • Mani Neumeier
  • Jan Fride
  • Peter Wollbrandt
  • Hellmut Hattler
  • Dieter Moebius
  • Achim Roedelius

Psychedelic Guitar

Cover: »Psychedelic Guitar« von »Genrich, Ax«
1994
Viele Alben brachte Ax Genrich nicht raus. Aber wenn, dann waren das tolle Psychteile, die alte Krautrockzeiten lebendig werden lassen. So wie bei Psychedelic Guitar. Viel Wah-Wah, Tremolo und Echo kommt in den Liedern vor. Die Lieder selbst zeigen ein weites Spektrum auf. So erklingt auf dem ersten Stück Phenomena ein ziemlich frei gespieltes Saxophon, ganz im Gegensatz dazu beendet Ax Genrich das Album mit einem Banjoliedchen. Dazwischen gibt es viel Gitarre, mal fetzig, mal kosmisch.

Wave Cut

Cover: »Wave Cut« von »Genrich, Ax«
1995
Das 95er Album Wave Cut von Ax Genrich ist homogener als das oben vorgestellte Vorgängeralbum und gefällt immer wieder durch tolle Ideen. Härteres und melodisches wechseln sich ausgeklügelt ab. Wieder ein schönes Psychalbum von dem Gitarristen, der wesentlich dazu beitrug, daß seine Alben mit Guru Guru zu den Klassikern des Krautrocks gehören.

Gila

Gila

Cover: »Gila« von »Gila«
1971
Gila zählt zu den besten Krautrockalben. Schöne, spacige Gitarrenimprovisationen zeichnen das Kunstwerk aus. Der Gitarrist Conny Veidt spielte später bei Guru Guru und bei Popol Vuh. Der bekannte Toningenieur Dieter Dierks hatte sicher auch seinen Anteil am Gelingen der Aufnahmen. Der Krautrock-Klassiker Gila gehört auf jeden Fall ins Regal des anspruchsvollen Musikfreunds.

Die anderen Akteure sind weniger bekannt:

  • Daniel Alluno, perc
  • Fritz Scheyhing, keyb
  • Walter Wiederkehr, b

Bury My Heart At Wounded Knee

Cover: »Bury My Heart At Wounded Knee« von »Gila«
1973
Ein gegensätzlicheres Werk zum Vorgänger, als Bury My Heart At Wounded Knee, gibt es wohl selten in der Musikgeschichte. Keine langen Gitarrenimprovisationen, sondern melodischer Gesang ist auf diesem Gila-Album. Manche Lieder beinhalten indianische Musikelemente und sie erzählen Geschichten aus dem Leben unserer roten Brüder und Schwestern, die ja bekanntlich von weißen Christen niedergemetzelt und ihres Landes beraubt wurden.

Grobschnitt

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Grobschnitt

Cover: »Grobschnitt« von »Grobschnitt«
1972
Eine Spitzenleistung deutscher Musikschaffender ist das 72er Debüt Grobschnitt der bekannten gleichnamigen Krautrockcombo. Schöne Kompositionen, teilweise mit klassischen Einflüssen und melodische, rockige Parts bringt Grobschnitt gut zu Gehör. Mit dem Klassiker: Am Ölberg.

Ballermann

Cover: »Ballermann« von »Grobschnitt«
1974
Ballermann erschien ursprünglich als DoLP. Die erste Platte war mittelprächtig. Gute Stücke, gemischt mit mittelmäßigen. Die zweite LP holt aber alles raus mit dem 32minütigen Solar Music, Grobschnitts Hymne.

Jumbo

Cover: »Jumbo« von »Grobschnitt«
1975
Jumbo ist ein weiterer Krautrock-Klassiker von Grobschnitt. Von diesem Album gabs früher eine LP-Version mit deutschen Texten. Auf der CD sind die englische und die deutsche Version plus einer Single A- und B-Seite.

Grobschnitt: So sah das LP-Cover der deutschen Version von «Jumbo» aus (Mittelseite des CD-Begleithefts)

Rockpommel's Land

Cover: »Rockpommel's Land« von »Grobschnitt«
1976
Rockpommel's Land ist ein Konzeptalbum. Es handelt von einem Jungen, der auf einem Marabu nach Rockpommel's Land reist. Grobschnitt liefern mit Album Nr. 4 ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Werk ab, mit rockigen, spacigen und langsamen Passagen.

Solar Music - Live

Cover: »Solar Music - Live« von »Grobschnitt«
1978
Grobschnitt beweist auf Solar Music – Live seine Konzertqualität. Dem psychedelischen Krautrock-Klassiker Solar Music wird hier natürlich ausgiebig gefrönt.

Ich hätte beinahe Grobschnitt live erlebt. Das war in Eimbeckhausen, Sommer '88 glaube ich. Ein Stadtjugendring (oder sowas) veranstaltete auf dem Sportplatz ein gut besuchtes Festival mit Grobschnitt, die ihre Abschiedstournee absolvierten, als Zugpferd. Abends fing es dann aber regelrecht zu pissen an. Nichtsdestotrotz waren alle frohen Mutes und harrten aus, auf das die Krautrocker ihre Schau vollziehen. Leider hatte das Bühnenzelt ein Flachdach, auf dem sich schon etliche Liter H²O angesammelt hatten. Grobschnitt befürchtete, ein Wasserfall könnte die Anlage zerstören – so fiel die Sache halt ins Wasser.

Ein aufgeregtes Mädel vom Jugendring rief immer ins Mikro, wir sollten nichts kaputt machen und wir bekommen das Eintrittsgeld zurück. Ein Wochenende zuvor wurde nämlich irgendwo, nach einem geplatzten Auftritt, die Bühne auseinander genommen. In Eimbeckhausen blieb alles heil.

Grönemeyer, Herbert

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4630 Bochum

Cover: »4630 Bochum« von »Grönemeyer, Herbert«
1984
Eine tolle Platte mit guten Texten und natürlich mit Männer ist 4630 Bochum von Herbert Grönemeyer. Aber was er danach rausbrachte, kann ich einfach nicht hören.

Guru Guru

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Ufo

Cover: »Ufo« von »Guru Guru«
1970
Das erste Album von Guru Guru zählt zu den bekanntesten Krautrockalben. Der legendäre LSD-Marsch befindet sich hierdrauf. Der Sound von Ufo prägte auch die drei nachfolgenden Alben. Geilster Spacerock mit Reminiszenzen an Rock'n'Roller und absolut beschissener Gesang.

Hinten

Cover: »Hinten« von »Guru Guru«
1971
Mit Hinten brachte Guru Guru sein zweites Album raus. Spaciges und rocknrolliges werden mit dem Guru Guru typischen Klamauk kombiniert. Eine gewisse Art Humor und Abgeklärtheit sollte ein geneigter Hörer schon mitbringen.

Mani Neumeier sagte mal: Wir sind keine kosmische Gruppe, wir sind eine komische Gruppe.

Känguru

Cover: »Känguru« von »Guru Guru«
1972
Känguru ist gewohnter Standard von Guru Guru. Der Gesang übertrifft alles Dagewesene und Zukünftige, dafür entschädigt Ax Genrich mit seiner psychedelischen Gitarre, so u.a. auf Immer Lustig.

Guru Guru

Cover: »Guru Guru« von »Guru Guru«
1973
Guru Guru (enthält die Hymne Der Elektrolurch) ist das Ding überhaupt. Mit diesem Werk verabschiedet sich Guru Guru langsam vom Spacerock. 'Normale' Rockeinflüsse dominieren viele Stücke, was nicht negativ gemeint ist. Mit The Story Of Life bäumt sich aber nochmal ein Gigant des Spacerocks auf. Was für ein Satz.

Auf dieser Einspielung verewigte Ax Genrich sein Meisterwerk. Schade nur, daß sein nächstes und letztes Album mit Guru Guru, Don't Call Us We Call You, so sehr in die Hose ging.

Dance Of The Flames

Cover: »Dance Of The Flames« von »Guru Guru«
1974
Teilweise denkt man das Mahavishnu Orchestra spielt auf. Guru Guru probiert auf Dance Of The Flames vieles aus, z.B. auch eine Samba. Das ist aber nicht schlimm, sondern kommt gut an. Der herausragende Gitarrist Houschäng Nejadepour dominiert das zweitbeste Album dieser Gruppe.

Gäa

Auf Der Bahn Zum Uranus

Cover: »Auf Der Bahn Zum Uranus« von »Gäa«
1974
Die LP Auf Der Bahn Zum Uranus von Gäa zählt zu den teuersten Krautrockscheiben, da sie äußerst selten ist und es sich zudem um ein exzellentes Album handelt, auf dem Artrock mit klassischen und psychedelischen Einflüssen zu hören ist. Der theatralische Gesang von Werner Frey bringt die äußerst anspruchsvollen deutschen Texte sehr gut zur Geltung.

Dank Ohrwaschl Records gibts Auf Der Bahn Zum Uranus jetzt für jedermann wesentlich preisgünstiger auf CD.

Alraunes Alptraum

Cover: »Alraunes Alptraum« von »Gäa«
1975 - 1987
Alraunes Alptraum veröffentlichte lange nach der Trennung Gäas das für seine progressiven Krautrock-CDs bekannte Garden of Delights. Die ersten drei Titel der CD sollten eigentlich für das zweite Gäa-Album sein, doch dazu kam es nicht mehr wegen Auflösung der Gruppe. Die Liedtexte sind wieder in deutsch. Hervorheben muß man dabei sicher das Stück Autobahn (hat nichts mit Kraftwerk zu tun). Dieser klasse Text wird treffend musikalisch umgesetzt.

Die Spielzeit der LP-Lieder beträgt nur zwanzig Minuten. Als Bonus bietet die CD vier schöne Lieder, die bei Sessions in den 80ern entstanden. Albtraum schreibt man übrigens in der alten als auch in der neuen Rechtschreibung mit be.