Bluesrock: Sweet Pain von Sweet Pain

Savoy Brown

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Getting To The Point

Cover: »Getting To The Point« von »Savoy Brown«
1968
Getting To The Point ist das zweite Album von Savoy Brown und das erste mit Chris Youlden, eine der markantesten Bluesstimmen Europas zu dieser Zeit. Er und Kim Simmonds, Gitarrist und Mastermind von Savoy Brown, zeichnen für die meisten Lieder auf dem Album verantwortlich. Das meiner Meinung beste Lied auf Getting To The Point stammt jedoch vom Blues-Veteranen Willie Dixon. Es handelt sich um You Need Love, welches Savoy Brown gekonnt vorträgt.

A Step Further

Cover: »A Step Further« von »Savoy Brown«
1969
Auf A Step Further von Savoy Brown glänzt Chris Youlden wieder in seinen selbstgeschriebenen Liedern. Das stärkste Stück ist jedoch das 22minütige Live-Medley Savoy Brown: Rückseite des Begleithefts von »A Step Further« Savoy Brown Boogie, welches die Qualitäten eines Savoy Brown Auftritts dokumentiert. Boogie erster Güte mit Kim Simmonds an der Lead-Gitarre!

Die Namen der anderen Bandmitglieder sollen nicht unerwähnt bleiben.

  • «Lonesome» Dave Peverett, g, voc
  • Roger Earl, dr
  • Tony Stevens, b
  • Bob Hall, p

Blue Matter

Cover: »Blue Matter« von »Savoy Brown«
1969
Mit Blue Matter nahmen Savoy Brown eines ihrer besten Alben auf, wenn nicht sogar das beste überhaupt. Die meisten Lieder stammen wieder von Chris Youlden oder Kim Simmonds. So Wahnsinnsteile wie Train To Nowhere und Don't Turn Me From Your Door können wir uns reinziehen. Leider singt auf den Live-Tracks nicht Chris Youlden, sondern der zweite Gitarrist von Savoy Brown, »Lonesome« Dave Peverett. Er ist ein guter Sänger, aber mit so einem Ausnahmebluessänger wie Chris Youlden kann er nicht mithalten. Dafür glänzt Kim Simmonds um so mehr an der Gitarre. Dies stellt er auf dem Louisiana Blues (Diving Duck Blues) anschau(hör)lich unter Beweis.

Der Klassiker Blue Matter gehört meiner Meinung in die gut sortierte Bluesrock-Sammlung.

Sweet Pain

Sweet Pain

Cover: »Sweet Pain« von »Sweet Pain«
1969
Sweet Pain bestand aus damaligen Größen des britischen Blues. So wirkten u.a. Dick Heckstall-Smith mit. Unvergessen ist sein gleichzeitiges Spielen auf dem Tenor- und Sopransaxophon und sein Mitwirken bei einigen der wichtigsten britischen Blues- und Progbands. Zu erwähnen sind vor allem Alexis Korner's Blues Incorporated, die leider in Vergessenheit geratene Graham Bond Organization und natürlich John Mayall's Bluesbreakers sowie Colosseum.

Außerdem stand mit John O'Leary einer der weltbesten Mundharmonikaspieler Sweet Pain bei der Aufnahme dieses Bluesrock-Klassikers zur Seite. Auf dem gleichnamigen Album hören wir Blues, der in die Beine geht.