Jeronimo von Jeronimo

Jane

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Together

Cover: »Together« von »Jane«
1972
Der Erstling von Jane aus Hannover. Mit Bernd Pulst als Sänger, einem der besten Rocksänger, die Deutschland damals hatte. Werner Nadolny bediente die Keyboards. Die Jane Klassiker Daytime, Spain und Hangman findet man auf dem Album.

1976 war ich beim Konzert für ihr Jane Live Album in der Niedersachsenhalle. Um die 2000 sah ich Lady Jane, eine der Nachfolgegruppen von Jane beim Lister Meile Fest (Straßenfest in Hannover). Zwei aufgetakelte Hard-Rock-Ladies spielten Baß und Gitarre. Peter Panka spielte Schlagzeug und der Keyboarder Werner Nadolny? war auch mit dabei. Dieser ganzen Sache war ich ja überhaupt nicht zugeneigt. Nach 20 Minuten machte ich dann den Abgang.

Here We Are

Cover: »Here We Are« von »Jane«
1973
Here We Are ist das zweite und letzte Album mit dem Keyboarder Werner Nadolny. Jane mit ihrem, durch die Orgel gebildeten, schwebenden Sound gefielen mir am besten. Mit das bekannteste Jane Lied, Out In The Rain, befindet sich auf diesem Krautrock-Klassiker.

3

Cover: »3« von »Jane«
1974
3 schafft es gerade noch so in diese Liste. Zwar bringt Jane tolle Stücke auf diesem Album, vor allem die spacigen gefallen mir gut, andererseits befinden sich zwei erschreckend einfallslose Lieder auf der dritten LP. Der Gesang von Charly Maucher sorgt für den Rest – und die Orgel fehlt.

Lady

Cover: »Lady« von »Jane«
1975
Jane besitzt wieder einen Keyboarder, nämlich Gottfried Janko. Der kommt dem vierten Werk Lady außerordentlich zu Gute, welches auf dem bekannten Label Brain erscheint. Abwechslungsreiche Kompositionen, an denen Janko oft Jane: schönes Artwork (Rückseite des CD-Begleithefts von «Lady») mitwirkte, zeichnen dieses Album aus. Von Space bis Blues reicht die Palette, dazu kommt sein Orgelspiel, welches dem Jane Sound seinen Zusammenhalt gibt.

Nach dem schwächelnden Vorgänger nochmal ein klasse Album dieser Krautrockband, deren verschiedene Nachfolgeformationen immer noch agieren.

Jeronimo

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Cosmic Blues

Cover: »Cosmic Blues« von »Jeronimo«
1970
Jeronimos erstes Album Cosmic Blues mit dem Superhit Heya von Adriano Celentano strotzt vor Coverversionen, die aber alle super interpretiert werden. So befindet sich der zweite Hit von Jeronimo, nämlich der Steam Klassiker Na Na Hey Hey, auch bekannt aus Fußballstadien, auf diesem Album und das aus dem Musical Hair populär gewordene Let The Sunshine In.

Cosmic Blues ist tanzbarer, mal harter, mal beatmäßiger Progrock, gemacht für die Hitparade.

Jeronimo

Cover: »Jeronimo« von »Jeronimo«
1971
Das gleichnamige Meisterwerk von Jeronimo bringt harten Prog-Rock mit dem neuen Gitarristen Michael Koch. Jeronimo ist nicht so auf die Single-Hitparade fixiert wie das Debüt. Dafür gibts bestechend gute Musik auf die Ohren von diesem Krautrock-Klassiker der etwas härteren Gangart.

Jeronimo war eine der wenigen Krautrockgruppen, die international bekannt wurden.

Time Ride

Cover: »Time Ride« von »Jeronimo«
1972
Sehr gute Stücke sind auf Time Ride, gepaart mit, für meinen Geschmack, doch zu poppigen Liedern. Jeronimo fängt an etwas nachzulassen, so ist Time Ride folgerichtig das letzte Album dieser äußerst erfolgreichen Krautrockgruppe, von Kompilationen abgesehen.

Joy Unlimited

Schmetterlinge

Cover: »Schmetterlinge« von »Joy Unlimited«
1971
Schmetterlinge ist die letzte LP von Joy Unlimited mit Joy Fleming als Sängerin. Die Musik wurde für das gleichnamige Ballett komponiert, welches ein großer Erfolg wurde. Joy Unlimited spielte seine hochintelligenten Stücke live zu den Ballettaufführungen. Die Gruppe verwebt dabei Jazz, Klassik, Blues und Rock, der voll abgehen kann, auf einmalige Weise. Dazu kommt der facettenreiche Gesang von Joy Fleming. Einmal dachte ich, Tina Turner singt da mit.

Auf der CD von Garden of Delights sind noch seltene Aufnahmen von Joy Unlimited, unter anderem eine Live-Version vom Neckarbrücken-Blues und ein Duett mit Joy Fleming und ihrem Nachfolger Ken Traylor.

Joy Unlimited zählt für mich zu den künstlerischsten (wird das so geschrieben und gibt es das Wort?) Gruppen der deutschen Musikgeschichte und war eine große Bereicherung für die Krautrockszene.

Reflections

Cover: »Reflections« von »Joy Unlimited«
1973
Der neue Sänger und Gitarrist Ken Traylor paßt gut ins Gruppengefüge, wie man auf Reflections hören kann. Bei diesem Album von Joy Unlimited handelt es sich erneut um Musik für ein Ballett. Dies lief mit großem Erfolg im Nationaltheater Mannheim über zwei Spielzeiten. Joy Unlimited übernahm die musikalische Begleitung der Aufführungen.

Joy Unlimited überzeugt erneut mit einer hochwertigen Mischung aus klassischen Elementen und progressivem Jazzrock.

Minne

Cover: »Minne« von »Joy Unlimited«
1975
Minne ist wiederrum eine Ballettmusik. Das Thema des Balletts soll Liebe in ihren unterschiedlichen Formen sein. Dazu vertont Joy Unlimited Lieder von Walther von der Vogelweide in mittelalterlicher Manier. Zwischen diesen mittelhochdeutschen Liedern bringt Joy Unlimited dann phantasievoll eingespielte, 'moderne' Stücke. Alle eine Mischung aus Jazz, Klassik und Prog.

Die Mannheimer Ballett-Aufführung erwies sich als enormer Erfolg. Zwei Spielzeiten wurde das Ballett aufgeführt, wobei Joy Unlimited stets live dazu spielte.